Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der Shank GmbH, Brewerspfad 10, 56743 Mendig, für den Online-Shop brandcaddie.de
Hinweis: Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (B2B). Ein Verkauf an Verbraucher findet nicht statt.
§ 1 Geltungsbereich, Unternehmereigenschaft
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die über den Online-Shop brandcaddie.de zwischen der Shank GmbH (nachfolgend „Verkäufer“) und dem Kunden geschlossen werden, in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.
(2) Der Verkäufer schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen.
(3) Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Der Verkäufer ist berechtigt, einen Nachweis der Unternehmereigenschaft zu verlangen.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verkäufer hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Dies gilt auch dann, wenn der Verkäufer in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen die Lieferung vorbehaltlos ausführt.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
(2) Durch Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Der Verkäufer bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich per E-Mail; diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
(3) Der Vertrag kommt mit der ausdrücklichen Auftragsbestätigung des Verkäufers in Textform zustande. Bei individualisierten Produkten steht der Vertrag zusätzlich unter der Bedingung, dass der Kunde den Freigabeabzug nach § 6 freigibt; die Freigabe löst den Produktionsbeginn aus.
§ 3 Preise und Versandkosten
(1) Sämtliche Preise verstehen sich als Nettopreise zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer und zzgl. anfallender Versandkosten.
(2) Die anfallenden Versandkosten werden dem Kunden im Bestellprozess gesondert angegeben und vor Abgabe der Bestellung mitgeteilt. Die Lieferung erfolgt nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Bei Lieferungen in die Schweiz handelt es sich um eine Ausfuhr in ein Drittland; etwaige Zölle, Einfuhrabgaben und Einfuhrumsatzsteuer trägt der Kunde. Innergemeinschaftliche Lieferungen an Unternehmer mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erfolgen steuerfrei im Reverse-Charge-Verfahren; der Kunde ist verpflichtet, seine gültige Umsatzsteuer-Identifikationsnummer vor Vertragsschluss mitzuteilen.
§ 4 Zahlung, Fälligkeit, Verzug
(1) Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten. Derzeit bieten wir an: Kauf auf Rechnung, Vorkasse/Überweisung, PayPal sowie Kreditkarte (Shopify Payments).
(2) Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
(3) Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verlangen (§ 288 Abs. 2 BGB). Daneben kann der Verkäufer eine Pauschale von 40 EUR gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend machen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten.
(4) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
§ 5 Lieferung, Lieferzeit, Gefahrübergang
(1) Lieferzeiten und -termine sind nur verbindlich, wenn sie vom Verkäufer ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden. Angegebene Lieferzeiten beginnen bei individualisierten Produkten erst mit Freigabe des Korrekturabzugs und Bereitstellung aller erforderlichen Daten durch den Kunden.
(2) Beim Versendungskauf geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware mit der Übergabe an die mit dem Transport beauftragte Person auf den Kunden über (§ 447 BGB).
(3) Das Liefergebiet richtet sich nach § 3 Absatz 2. Mehrteilige Bestellungen kann der Verkäufer in Teillieferungen erbringen, soweit dies für den Kunden zumutbar ist; zusätzliche Versandkosten entstehen dem Kunden hierdurch nicht.
§ 6 Kundenspezifische Anfertigungen und Individualisierung
(1) Liefert der Kunde Logos, Designs, Druck- oder Stickdaten, hat er diese in geeigneter Form und ausreichender Qualität (z. B. als Vektordatei) bereitzustellen. Der Kunde ist für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gelieferten Daten verantwortlich.
(2) Vor Produktionsbeginn stellt der Verkäufer dem Kunden einen Korrektur- beziehungsweise Freigabeabzug in Textform bereit. Die Produktion beginnt erst nach ausdrücklicher Freigabe durch den Kunden. Verzögert sich die Freigabe oder die Datenlieferung, verlängert sich die Lieferzeit entsprechend; der Kunde trägt die hierdurch entstehenden Mehrkosten.
(3) Bei individualisierten Produkten sind handelsübliche Mehr- oder Minderlieferungen von bis zu 10 % der bestellten Menge zulässig und werden entsprechend abgerechnet.
(4) Technisch bedingte, geringfügige Abweichungen in Farbe, Position oder Ausführung des Aufdrucks/der Stickerei gegenüber dem Freigabeabzug oder Vorlagen stellen keinen Mangel dar, soweit sie für den Kunden zumutbar sind.
(5) Individualisierte Produkte (Sonderanfertigungen nach Kundenspezifikation) sind vom Umtausch und von der Rücknahme ausgeschlossen, soweit kein Mangel vorliegt.
(6) Erklärt sich der Kunde nicht innerhalb von fünf Werktagen nach Zugang des Freigabeabzugs, gilt der Abzug als freigegeben. Der Verkäufer weist den Kunden im Freigabeabzug gesondert und in hervorgehobener Form auf die Bedeutung seines Schweigens und auf den Beginn der Frist hin. Der Kunde kann die Freigabe bis zum Produktionsbeginn in Textform widerrufen.
§ 7 Rechte an kundenseitig gelieferten Logos und Designs, Freistellung
(1) Liefert der Kunde Logos, Marken, Designs, Texte oder sonstige Inhalte zur Veredelung der Produkte, versichert er, dass er Inhaber sämtlicher hierfür erforderlicher Rechte ist oder über die entsprechenden Nutzungs- und Verwertungsrechte verfügt. Dies umfasst insbesondere Marken-, Urheber-, Geschmacksmuster-, Persönlichkeits- und Wettbewerbsrechte.
(2) Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, die vom Kunden gelieferten Inhalte auf etwaige Rechte Dritter zu prüfen. Der Verkäufer ist jedoch berechtigt, die Ausführung von Aufträgen abzulehnen, deren Inhalte erkennbar gegen gesetzliche Vorschriften oder Rechte Dritter verstoßen oder strafbare, diskriminierende oder sittenwidrige Inhalte aufweisen.
(3) Der Kunde stellt den Verkäufer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die wegen der Verletzung von Rechten im Zusammenhang mit den vom Kunden gelieferten Inhalten gegen den Verkäufer geltend gemacht werden. Die Freistellung umfasst auch die angemessenen Kosten der erforderlichen Rechtsverteidigung.
(4) Mit Übermittlung der Inhalte räumt der Kunde dem Verkäufer die zur Vertragsdurchführung erforderlichen Nutzungsrechte ein (Vervielfältigung, Bearbeitung zum Zweck der Veredelung).
(5) Der Verkäufer ist berechtigt, die für den Kunden gefertigten Produkte zu Referenz- und Marketingzwecken (z. B. auf der Website oder in sozialen Medien) abzubilden, jedoch nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.
§ 8 Eigentumsvorbehalt
(1) Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsverbindung Eigentum des Verkäufers (verlängerter und erweiterter Eigentumsvorbehalt).
(2) Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterzuveräußern. Er tritt dem Verkäufer bereits jetzt die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrags sicherungshalber ab. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an.
§ 9 Mängelrechte, Untersuchungs- und Rügepflicht
(1) Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes bestimmt ist.
(2) Der Kunde hat die gelieferte Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen und erkennbare Mängel innerhalb von sieben Werktagen ab Ablieferung in Textform anzuzeigen. Verdeckte Mängel sind innerhalb von sieben Werktagen ab Entdeckung in Textform anzuzeigen. Es gelten im Übrigen die §§ 377, 381 HGB. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Anzeige, gilt die Ware insoweit als genehmigt.
(3) Ansprüche des Kunden wegen Mängeln verjähren – soweit es sich um neu hergestellte Waren handelt – in einem Jahr ab Ablieferung bzw. Gefahrübergang. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Verkäufers, bei arglistig verschwiegenen Mängeln sowie im Rahmen einer übernommenen Garantie oder nach dem Produkthaftungsgesetz; insoweit gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
§ 10 Haftung
(1) Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Rahmen einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.
§ 11 Kein Widerrufsrecht
Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht, da Verträge ausschließlich mit Unternehmern geschlossen werden; die §§ 355 ff. BGB gelten nur für Verbraucher. Individualisierte Produkte (Sonderanfertigungen) wären zudem auch im Verbraucherbereich vom Widerruf ausgenommen.
§ 12 Informationspflichten im elektronischen Geschäftsverkehr, Vertragstext
(1) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(2) Der Verkäufer speichert den Vertragstext und übersendet dem Kunden die Bestelldaten sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Textform. Der Vertragstext ist für den Kunden über sein Kundenkonto abrufbar, soweit ein solches angelegt wurde.
(3) Vor Absenden der Bestellung kann der Kunde Eingabefehler erkennen und berichtigen, indem er die im Warenkorb und in der Bestellübersicht angezeigten Angaben prüft, ändert oder den Bestellvorgang abbricht.
(4) Die Pflichten nach § 312i Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 und Satz 2 BGB werden im Übrigen abbedungen, da keine Vertragspartei Verbraucher ist.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – der Sitz des Verkäufers. Der Verkäufer ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(3) Erfüllungsort ist der Sitz des Verkäufers.
(4) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand dieser AGB: 25. Juli 2026